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 Street View-Auto

Bei Google ausgestelltes Street View-Auto

Street View-Auto

Als wir Street View als experimentelles Projekt starteten, räumten wir mehrere Computer hinten in einen Geländewagen, befestigten Kameras, Laser und ein GPS-Gerät auf dem Dach und fuhren herum, um unsere ersten Bilder zu sammeln. Seit der Einführung von Street View für fünf US-amerikanische Städte im Mai 2007 haben wir unsere 360-Grad-Panoramaansichten auf alle sieben Kontinente ausgeweitet.

Wir stiegen dann für kurze Zeit auf einen Kleinbus um, bevor wir zu einer Autoflotte übergingen, die es uns ermöglichen sollte, das Projekt auf die gesamten Vereinigten Staaten und die ganze Welt auszuweiten. Wir gingen von einer ganzen Palette von Computern zu einem kleinen Computer pro Auto über und arbeiteten dann daran, unser Kamerasystem für die Aufnahme von Panoramaansichten mit höherer Auflösung zu optimieren.

Nach mehreren Veränderungen der Auto- und Kameratechnik hat das aktuelle Auto jetzt fünfzehn Linsen, die ringsum Fotos aufnehmen. Außerdem verfügt es über Bewegungssensoren, um seine Position festzustellen, eine Festplatte zur Speicherung der Bilddaten, einen kleinen Computer, auf dem das System ausgeführt wird, und Laser zur Erfassung von 3D-Daten, mit denen Entfernungen innerhalb von Street View-Bildern bestimmt werden.

Street View-Trike

Dan Ratner auf dem Trike in der Nähe des Googleplex

Street View-Trike

Auch wenn wir mit dem Street View-Auto einige schöne Orte auf der ganzen Welt besuchen konnten, sind einige der interessantesten und spannendsten Orte für Autos nicht zugänglich. Eines Tages kam dem Maschinenbauingenieur Dan Ratner beim Mountainbiken der Gedanke, für die Erkundung neuer Orte sein Lieblingshobby mit Street View zu kombinieren, und begann mit der Arbeit an einem Kamerasystem für das Fahrrad. Das hatte zur Folge, dass wir das Trike in Parks und auf Wegen, auf Universitätscampus und sogar in Sportstadien einsetzen konnten.

Street View-Schneemobil

Das Schneemobil bei Whistler

Street View-Schneemobil

Als wir erst einmal in der Lage waren, das Trike an all diesen interessanten Orten einzusetzen, begannen wir, darüber nachzudenken, welche Orte wir noch erfassen könnten. Da kam uns die Idee, ein Schneemobil mit unserer Street View-Ausrüstung auszustatten. In typischer Google-Manier konnten wir dies an einigen Wochenenden mit ein paar Brettern, Klebeband und zusätzlichen, zum Schutz gegen die frostigen Wetterbedingungen in Skijacken eingewickelten Festplatten bewerkstelligen. Da unsere Partner im Whistler Blackcomb glücklicherweise genauso enthusiastisch waren, können Sie jetzt Whistler in Street View erkunden.

Street View-Trolley

Dan Ratner & Matt Williams im Van Gogh Museum in Amsterdam

Street View-Trolley

Als eine Gruppe kunstbegeisterter Google-Mitarbeiter die Street View-Technologie in Museen auf der ganzen Welt einsetzen wollte, mussten wir ein System entwickeln, das leicht durch Museumstüren passte und ebenso leicht um Skulpturen herum navigieren konnte. Es gelang uns, die ganze Ausrüstung auf einem noch kleineren Gestell, einem Gepäckwagen, unterzubringen und sammelten die Bilder, die Sie in Google Maps erkunden können.